Matrix-Entoxin® N

Matrix Entoxin

Allgemeine Informationen:

Hergestellt in Deutschland
Zertifizierte
Qualität
Geprüftes
Arzneimittel

Weiterführende Inhalte

Gebrauchsinformationen

Pflichtangaben nach § 4 Heilmittelwerbegesetz:
Spenglersan GmbH, Steinfeldweg 13, 77815 Bühl

Bezeichnung Matrix-Entoxin® 

Zusammensetzung: Was Matrix-Entoxin® in 10 ml enthält: Die Wirkstoffe sind: Aconitum napellus Dil. D4 0,01 ml, Bellis perennis ø 0,05 ml, Cinchona pubescens ø 0,80 ml und Eupatorium perfoliatum Dil. D7 0,10 ml. Der sonstige Bestandteil ist: Ethanol 43% (m/m).

Anwendungsgebiete: Matrix-Entoxin® ist ein registriertes Arzneimittel nach §38 Arzneimittelgesetz und daher ohne Angaben einer therapeutischen Indikation.

Anwendung: Nehmen Sie Matrix-Entoxin® N immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich, je 5 Tropfen einnehmen. Bei chronischen Verlaufsformen 1 bis 3-mal täglich je 5 Tropfen einnehmen. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendung zu reduzieren. Nehmen Sie die verordnete Tropfenzahl in etwas Wasser auf einmal ein. Halten Sie beim Tropfen die Glasflasche schräg in einem Winkel von 45 Grad. Eine über eine Woche hinausgehende Anwendung sollte nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten erfolgen. Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Matrix-Entoxin® N zu stark oder zu schwach ist. Wenn Sie eine größere Menge Matrix-Entoxin® N eingenommen haben als Sie sollten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Wenn Sie die Einnahme von Matrix-Entoxin® N vergessen haben, holen Sie diese Einnahme nicht nach, sondern fahren Sie mit der nächsten Einnahme fort.

Gegenanzeigen: Matrix-Entoxin® darf nicht von Alkoholkran­ken eingenommen werden. Wegen des Alkoholge­haltes soll Matrix-Entoxin® bei Leberkranken, Epi­leptikern und Personen mit organischen Erkran­kungen des Gehirns nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Hinweis: Bei Anwendung eines natürlichen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.

Warnhinweise: Bei während der Anwendung des Arzneimittels fortdauernden Krankheitssymptomen ist medizinischer Rat einzuholen. Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrun­gen zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen und wegen des Alkoholgehaltes, sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Wichtige Warnhinweise zu bestimmten son­stigen Bestandteilen von Matrix-Entoxin®: Dieses Arzneimittel enthält 50,6 Vol.-% Alkohol. Als maxi­male Tagesgabe nach der Dosierungsanleitung werden bei der Akutdosierung bis zu 0,48 g Alko­hol und bei der chronischen Dosierung bis zu 0,24 g Alkohol zugeführt. Ein gesundheitliches Risiko be­steht unter anderem bei Leberkranken, Epilepti­kern, Hirnkranken oder Hirngeschädigten sowie für Schwangere und Kinder. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden. Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt. Hinweis: Die Wirkung eines natürlichen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Ge­nussmittel ungünstig beeinflusst werden. Falls Sie sonstige Arzneimittel einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt. Wenn Sie eine größere Menge Matrix-Ento­xin® eingenommen haben als Sie sollten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Matrix-Entoxin® ist ein apothekenpflichtiges Arzneimittel.

Packungsbeilage Matrix-Entoxin® N

Aconitum napellus Dil. D4, 0,01 ml

Eisenhut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und zählt zu den bekanntesten Giftpflanzen Europas. Die Pflanze enthält stark wirksame Alkaloide, insbesondere Aconitin, weshalb die Ausgangssubstanz toxisch ist und in der Homöopathie ausschließlich in potenzierter Form verwendet wird. In der homöopathischen Tradition wird Aconitum napellus vor allem mit plötzlich auftretenden, akuten Beschwerdebildern in Verbindung gebracht. Dazu zählen unter anderem fieberhafte Zustände, Unruhe, Schreckreaktionen sowie Beschwerden, die abrupt beginnen und von starker Erregung begleitet sein können. Eisenhut gilt dort als Mittel für Anfangsstadien akuter Prozesse.

Bellis perennis Ø 0,05 ml

Das Gänseblümchen gehört zur Familie der Korbblütler und ist in Europa weit verbreitet. Verwendet wird die ganze frische Pflanze, die unter anderem Saponine, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide und ätherisches Öl enthält. In der traditionellen Pflanzenheilkunde wird Bellis perennis vor allem mit Haut, Bindegewebe und dem Bewegungsapparat in Verbindung gebracht. Das Gänseblümchen wird dabei besonders bei stumpfen Verletzungen, Prellungen und Beschwerden nach Überlastung geschätzt. In der Homöopathie gilt Bellis perennis zudem als Mittel, das häufig bei muskulären Beschwerden und zur Unterstützung nach körperlicher Beanspruchung eingesetzt wird.


Cinchona pubescens Ø 0,80 ml
Der Fieberrindenbaum gehört zur Familie der Rötegewächse und ist ursprünglich in Südamerika beheimatet. Bekannt wurde die Chinarinde durch ihre enthaltenen Alkaloide, insbesondere Chinin und Chinidin, die lange Zeit eine bedeutende Rolle in der traditionellen Anwendung bei Fieberzuständen spielten. Neben Alkaloiden enthält die Rinde auch Bitterstoffe und Gerbstoffe. Durch ihren bitteren Geschmack wird Cinchona traditionell den Bittermitteln zugeordnet und mit einer Anregung der Verdauungstätigkeit in Verbindung gebracht. In der Homöopathie wird Cinchona besonders bei Schwächezuständen, Erschöpfung und Beschwerden nach Flüssigkeitsverlust eingesetzt.

Eupatorium Dil. D7 0,10 ml

Wasserhanf gehört zur Familie der Korbblütler und wächst bevorzugt an feuchten Standorten wie Ufern, Gräben und Waldrändern. Die Pflanze enthält unter anderem Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide und ätherische Bestandteile. In der traditionellen Pflanzenheilkunde wurde Eupatorium vor allem mit fieberhaften Erkrankungen, Erkältungsbeschwerden und dem Immunsystem in Verbindung gebracht. Besonders bekannt ist die Anwendung bei grippalen Beschwerdebildern, die mit Glieder- und Knochenschmerzen einhergehen können. In der Homöopathie wird Eupatorium daher häufig im Zusammenhang mit akuten Infekten und ausgeprägtem Krankheitsgefühl beschrieben.

 
 
Nach oben scrollen