Zertifizierte Online-Fortbildung Experte*in Darmgesundheit

  • Experte*in Darmgesundheit (Ärzte*innen/Heilpraktiker*innen)

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Der Darm, mit seinen sechs Metern länge und einer Resorptionsfläche in der Größe eines Tennisplatzes,  dient der Aufnahme von Nährstoffen, der Ausscheidung von Giftstoffen und ist gleichzeitig zentraler Bestandsteil des Immunsystems.

Das Mikrobioms des Darms gewinnt zunehmend an Bedeutung bei der Entstehung verschiedener Erkrankungen. Dies ist aber nicht der einzige Parameter, denn das ständige Wechselspiel zwischen Darm, Immunsystem, Nervensystem und Hormonsystem kann an vielen Punkten empfindlich gestört werden und erhebliche Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit haben.

Die diagnostischen Möglichkeiten einer naturheilkundlichen Praxis sind in den letzten Jahren stark erweitert worden. Der Einsatz von modernsten Methoden (u. a. PCR) erlaubt die Analyse des Mikrobioms, inkl. Pilz- und Parasitenbefall. Neue Erkrankungen wie das SIBOS sind nun über Atemtests darstellbar. Die Funktion von Leber, Galle und Pankreas, Unverträglichkeiten auf Gluten und vieles mehr stehen nun unkompliziert zur Verfügung. Eine kleine Einführung in die chinesische Zungendiagnose verbindet aktuelle Labordiagnostik mit einem energetischen Eindruck. Vor jede erfolgreiche Therapie gehört eine gründliche Diagnose.

Oftmals zeigen Patienten*innen mit Reizdarmsyndrom Symptome, die denen organischer Darmerkrankungen ähnlich sind. Daher ist es in der Praxis besonders wichtig die einzelenen Symptome differenzieren zu können, um rechtzeitig aktiv zu werden.

Die Kenntnis von Leitsymptomen, notwendiger Untersuchungen und diagnostischer Wegweiser wird Ihnen mehr Sicherheit in der Abgrenzung der verschiedenen Krankheitsbilder vermitteln. Bewährte naturheilkundliche Therapieansätze zur Behandlung des Reizdarmsyndroms steigern ihre Kompetenz im Praxis-Alltag.

Der Darm hat nicht nur einen vielfältigen Bezug zu Immunsystem und Organen, sondern auch zum Gehrin. Dabei stellt er selbstg mit deinem ENS (Enterisches Nerven-System), auch „Bauchhirn“ genannt, eine neurologische Besonderheit dar. Ein vernetztes Geflecht, das mit über 100 Millionen Neuronen versehen ist, und die Verdauungsprozesse stark beeinflusst. Die Kommunikation zwischen Bauch und Hirn ist komplex und findet über Botenstoffe und Verbindungen statt. Wir sprechen hier von der Bauch-Leber-Hirn-Achse. Neuere Forschungsarbeiten belegen, dass Krankheiten wie Depressionen, Demenz, aber auch autoimmunerkrankungen ihren Ursprung im Darm haben können, und dass Entzündungen hier eine erhebliche Rolle spielen.

Die Menschen unterliegen nicht mehr der natürlichen Taktung, die von der Natur vorgegeben ist, sondern der unnatürlichen Taktung von Wirtschaftswachstum und Beschleunigung. Die Gesellschaft steht im Dauerstress und das macht krank. Die Nahrungsaufnahme ist zu hastig, zu viel und zum falschen Zeitpunkt. Unser Darm ist angespannt und arbeitet in Stresszeiten auf Sparflamme. Folgen sind Darmerkrankungen und psychovegetative Störungen. Gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung sowie eine ausgewogenen Lebensweise sind nun wichtig. Was bedeutet das für den Patienten? Dieser Vortrag informiert Sie über unterschiedliche Konzepte und Behandlingsempfehlungen, die sich in der Praxis bewährt haben.

Ziel dieses Seminars ist es zusammenfassend aus den vorgestellten Inhalten sowohl ein Standardschema als auch ein induviduelles Therapiekonzept für Patienten*innen entwicklen zu können. Darüber hinaus werden Fallbeispiele aus der Praxis besprochen, um die komplexen Zusammenhänge verstehen zu können. Auch alternative Behandlungsmethoden werden vorgestellt, die zusätzlich eingesetzt werden können, um einen Therapieerfolg zu erzielen. In diesem Zusammenhang werden spezielle Therapieoptionen wie die Colon-Hydro-Therapie und die Ozon-Insufflation vorgestellt und besprochen.

Zertifizierte Online-Fortbildung Darmgesundheit

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