Prostata-Entoxin® N

Homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane

Anwendungsgebiet
Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse) mit Blasenentleerungsstörungen

Pharmakologische Eigenschaften
Kreosotum, ein Gemisch aus Guajakol, Kresol und Kreosol, besitzt eine antiseptische Wirkung. Kreosotum eignet sich besonders zur Behandlung von Entzündungen der Harn- und Geschlechtsorgane.

Populus tremuloides besitzt eine organotrope Beziehung zu den Harnwegen. Besonders bei Prostatahypertrophie hat sich Populus tremuloides bestens bewährt, es wirkt der Harnretention entgegen. Das Glykosid Salicin, ein Inhaltsstoff von Populus tremuloides, das im Organismus zu Salicylsäure oxidiert wird, besitzt analgetische und antipyretische Eigenschaften.

Sabal serrulatum wirkt antiödematös und antiinflammatorisch über eine Hemmung der 5-Lipoxygenase und der Cyclooxygenase. Der antiandrogene Effekt von Sabal serrulatum kommt über einen kompetativen Antagonismus an den Dihydrotestosteron-Rezeptoren zustande.

Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden wenden Sie sich an Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.

Preistabelle

Flaschengröße Preis inkl. MwSt. PZN-Nr.: Normgröße
20 ml € 8,87* 03935228 N1
50 ml € 14,30* 03935234 N1
100 ml € 22,65* 03935240 N2
* Bei den Preisangaben handelt es sich um eine unverbindliche Preisempfehlung, die nur für Deutschland gilt. Bei Anfragen aus dem Ausland bitten wir Sie, weitere Informationen bei unseren Vertriebspartnern einzuholen.

Bestandteile

 

Kreosotum – Buchenholzteer

Homöopathische Verwendung bei Entzündungen der Harn und Geschlechtsorgane Harnverhalt, Brennen und Jucken, Bettnässen
Plötzlicher starker Harnverhalt
Weitere Modaliäten sind wund machende, übel riechende Ausscheidungen oder Absonderungen

 

Populus tremuloides – Zitterpappel

Die medizinischen Verwendung verschiedener Pappelarten ist seit der Antike dokumentiert. Sie wurden vielfach eingesetzt, häufig bei Blasenleiden und Urinverhalt.
Inhaltsstoff ist unter anderem das Glykosid Salicin, das im Organismus zu Salicylsäure oxidiert. Es besitzt analgetische und antipyretische Eigenschaften
In der Homöopathie wird sie vor allem bei Prostatahypertrophie, Blasenleiden, schmerzhaftem Harnverhalt, akuter und chronischer Cystitis eingesetzt.

 

Sabal serrulatum – Sägepalme

Sägepalme stammt aus den südatlantischen Staaten der USA. Die Früchte fanden zwar schon bei den Indianern Verwendung, richtig populär wurden sie jedoch durch eine homöopathische Prüfung 1890 die eine Besserung der Beschwerden bei Prostata-Vergrößerung zeigte.
Phythosterole, wie b-Sitosterol, hemmen die Umwandlung von Testosteron in das Wachstumsfördernde Dihydrotestosteron (DHT) zugleich fördern sie den Abbau von DHT und wirken entspannend auf die Prostata-Muskulatur. Der Harnfluss wird erleichtert. Sabal-Inhaltsstoffe wirken zudem entzündungshemmend. Verbesserung von Miktionsbeschwerden, Restharnbildung.
Positivmonographie Bfarm / Kommission E bei Miktionsbeschwerden der benignen Prostatahyperplasie, Stadium I–II, WHO-Monographie, ESCOP Monographie

Packungsbeilage

Gebrauchsinformationen

Pflichtangaben nach § 4 Heilmittelwerbegesetz:
Bezeichnung Prostata-Entoxin N

Zusammensetzung: 10 ml Prostata-Entoxin N enthalten als arzneilich wirksame Bestandteile: Kreosotum Dil. D1 0,0007 ml, Populus tremuloides (HAB 34) Ø [HAB V. 3a] 0,371 ml, Sabal serrulatum Ø 0,929 ml. Sonstiger Bestandteil: Ethanol 43,0% (m/m) 8,693 ml.

Anwendungsgebiete: Prostata-Entoxin N ist ein homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane. Das Anwendungsgebiet leitet sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Besserung der Beschwerden beim Wasserlassen bei gutartiger Prostatavergrößerung.

Gegenanzeigen: Prostata-Entoxin N darf nicht von Alkoholkranken eingenommen werden. Wegen des Alko­holgehaltes soll Prostata-Entoxin N bei Leberkran­ken, Epileptikern und Personen mit organischen Erkrankungen des Gehirns nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Prostata-Entoxin N ist bei Überempfindlichkeit gegen Salicylate nicht anzuwenden. Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht an­gewendet werden.

Nebenwirkungen Wie alle Arzneimittel kann Prostata-Entoxin N Nebenwirkungen haben. In seltenen Fällen können Magenbeschwerden auftreten. Hinweis: Bei Anwendung eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.

Warnhinweise: Bei Blut im Urin, bei akuter Harnverhaltung, bei Fieber sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Für die Verkehrstüchtigkeit und das Bedie­nen von Maschinen sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Wichtige Warnhinweise zu bestimmten sonsti­gen Bestandteilen von Prostata-Entoxin N: Dieses Arzneimittel enthält 51,0 Vol.-% Alkohol. Als maximale Tagesgabe nach der Dosierungsan­leitung werden bei der Akutdosierung bis zu 0,54 g Alkohol und bei der chronischen Dosierung bis zu 0,27 g Alkohol zugeführt. Ein gesundheitliches Ri­siko besteht unter anderem bei Leberkranken, Epi­leptikern, Hirnkranken oder Hirngeschädigten so­wie für Schwangere und Kinder. Die Wirkung ande­rer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden. Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arz­neimitteln bekannt. Hinweis: Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Ge­nussmittel ungünstig beeinflusst werden. Falls Sie sonstige Arzneimittel einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt. Wenn Sie eine größere Menge Prostata-Ento­xin N eingenommen haben als Sie sollten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Prostata-Entoxin N ist ein apothekenpflichtiges Arzneimittel.

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